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Der Dachs
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Das Tier
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Biotop - Lebensraum
Dachse bewohnen eine Vielzahl verschiedener Territorien. Man findet Dachsbauten in Laub-, Nadel- und Mischwäldern, Windschutzanlagen (Gehölzsäumen), Hecken, Obstgärten, Äckern und Weideflächen. Sie können auch an Bahndämmen, Müllhalden, entlang von Kanälen und Flüssen, Deichen und unter Straßen heimisch werden.
In Brabant leben sie in Sumpfgebiete wie dem "Deurnsche Peel", sattem Marschland wie dem Ausuferungsraum der Maas bis hin zu den Wanderdünen der "Loonse und Drunense Duinen".
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Nahrung
Der Dachs zählt zwar zoologisch zu den Marderartigen, Raubtieren, ist aber in Wirklichkeit ein träger, herumschnüffelnder Allesfresser, ein Trödler. Er ernährt sich übers Jahr sowohl mit pflanzlicher wie tierischer Nahrung. Er ist ein schlechter Jäger und frisst quasi nur, was ihm vor die Nase läuft. Seine auffallende Kopfzeichnung und seine nicht gerade geräuschlose Futtersuche, ermöglicht aufmerksamen Tieren und allem was gut zu Fuß ist, die Flucht mit Leichtigkeit.
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Ein Dachs im Wald auf Futtersuche
Video
Der Dachs, mit seinem großen, bulligen Leib, großen Krallen und eindrucksvollem Gebiss ist sehr friedfertig und ernährt sich von überraschend kleinen Dingen.
Im Herbst besteht ein großer Teil seiner Nahrung aus dem beinahe reifem Mais.
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Seine Hauptnahrungsquelle sind jedoch Regenwürmer, die er bei feuchtem Wetter im Gras sammelt. Bei Untersuchungen wurden bei 75% der Dachse Würmer im Magen gefunden. Bei 65% ausschließlich. Intensiv abgegraste Weideflächen mit kurzem Gras sind darum prima für die Nahrungssuche geeignet. Bei nicht abgegrasten Flächen, mit langem Gras, sieht der Dachs die Würmer nicht, zudem werden die Würmer durch das sich bewegende Gras gewarnt und verschwinden unter der Erde.
Untersuchungen erwiesen, dass die ideale Graslänge bei bis zu 5cm beträgt (Kruuk, Hans: The Social Badger). Hier kann ein Dachs 2,7 Würmer pro Minute finden. Beträchtlich mehr Mühe hat er bei längerem Gras. Die Vorliebe nach kürzerem Gras wird auch in der Natur sichtbar. Dachse verbrachten während Beobachtungen rund 99% ihrer Suche auf Flächen mit Gräsern kürzer als 5cm, obwohl nur knapp die Hälfte der Weiden ihres Territoriums diese Länge betrug.
Einen nicht geringen Nutzen haben dann auch Kuhfladen für den Dachs. Findet er darunter doch oft leckere Mistkäfer.
Im Sommer, bei sehr trockenem Wetter, bleiben die Würmer tiefer unter der Erde. Findet der Dachs dann keine andere Nahrung, fügt er mitunter dem Weideland Schaden zu, auch um Schnaken und Maikäferlarven auszugraben.
Neben Würmern frisst ein Dachs auch Insekten, Schnecken, Amphibien, (Nester von) Mäusen und Ratten, Egel, kleine Kadaver, Beeren, Fallobst, Getreide und Mais.
Kröten und Frösche bilden eine leichte und nahrhafte Beute, wenn sie während ihrer Wanderung im Frühjahr zusammenkommen, um sich zu paaren.
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Ein Dachs muss im Schnitt 400 bis 600 Gramm Nahrung am Tag zu sich nehmen. Er ist dafür mehrere Stunden unterwegs.
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